National Parks Madagaskar
Baie de Baly National Park
Einleitung
Wer einen Nationalpark sucht, der übersichtlich und kleiner ist, sollte einen Besuch im Baie de Baly Nationalpark in Erwägung ziehen. Der idyllische Ort zieht Besucher mit seinem natürlichen und vielfältigen Tierreich in den Bann. Wer sich mit dem Thema Vogelkunde beschäftigen möchte, ist hier genau richtig. Zudem kann man einen Blick auf den Fluss Andranomavo erhaschen, der den Park durchquert.
Für welche Tierarten ist der Park bekannt?
Trotz der wilden Tierarten, die in dem Park ihren Wohnraum haben, sollte man realistische Erwartungen mitbringen. Viele Tiere sind scheu und leben zurückgezogen. Ebenso gibt es eine große Anzahl an Tieren, die zurückgezogen leben oder nachtaktiv sind. Das bedeutet, dass man die scheuen Tiere selten finden kann. Trotz alledem bietet der Park eine Lösung: Beobachtungsplattformen bieten Tierliebhabern die Möglichkeit, bestimmte Tiere zu beobachten. Das bietet sich für die große Vogelpopulation an, die zu Forschungszwecken gern beobachtet wird. Abgesehen von Vögeln sind Garnelen für die Region der Parks bekannt, was eine Haupteinnahmequelle der Fischerdörfer an der Küste ist. Im Park ist eine der seltensten Schildkrötenarten vorzufinden. Die Madagaskar Pflugschar Schildkröte wird auch Angonoka genannt. Sie lebt nur in dem Baie de Baly Nationalpark und ist nirgends sonst auf der Welt beheimatet, was sie zu einem Highlight macht. Zu den Hauptattraktionen des Parks zählen 8 Arten von Lemuren. Ebenso gehören viele Reptilienarten wie Chamäleons und Schildkröten zu den beliebtesten Tieren im Naturschutzgebiet. Ganz in der Nähe des Gewässers kann man Delfine und Seekühe beobachten. Einige Orte laden Besucher dazu ein, rosa Flamingos aus nächster Nähe zu betrachten. Wer die Geduldsprobe überstanden hat, kann Reiher, Regenpfeifer und Ibisse auf keinen Fall verpassen.
Welche Landschaften prägen den Park?
Baie de Baly ist die Heimat des Volkes der Sakalava, die hauptsächlich vom Fischfang leben. Aufgrund der unzähligen Seen und Strände kommen viele Fischarten in den Gewässern vor. Traumhafte Korallenriffe faszinieren Touristen mit ihren intensiven Farben. Außerdem bieten sie Tauchern mit ihrer Schönheit eine großartige Möglichkeit, die Unterwasserwelt zu erkunden. Hier leben Fische, Krebs- und Weichtiere friedlich miteinander und halten die biologische Vielfalt im Gleichgewicht. Die unberührten Sandstrände laden zu gemütlichen Spaziergängen ein und sind wahre Wohlfühloasen für Besucher, die sich eine Pause gönnen möchten. Nach dem Badeabenteuer ist ein Besuch im Soalala empfehlenswert, das sich in direkter Nähe zum Sandstrand befindet. Dünen sind ein ideales Motiv für Hobbyfotografen. In den Trockenwäldern gibt es eine abwechslungsreiche Flora und Fauna. Für einen kurzen Aufenthalt oder eine Pause können die Mangroven dienen. Die immergrünen Baumsorten kommen besonders oft in der Nähe von Flüssen vor. Aufgrund ihrer Eigenschaft, sich von salzhaltigem Gewässer zu ernähren, können sie das ganze Jahr über grünen. Die Gattung gibt es in der westlichen Hemisphäre, was Madagaskar zu einem Hauptreiseziel für Entdecker der Mangroven macht. Die natürlichen Wasserfilter sind Lebensraum für viele Krebs-, Fisch- und Vogelarten, die sich in ihren Wurzeln gut tarnen können.
Welche Jahreszeit bietet sich für einen Besuch im Nationalpark an?
Die besten Jahreszeiten für einen Ausflug in den Nationalpark sind der Frühling, der Sommer und der Herbst. Die Monate von April bis November sind nämlich trocken und punkten mit 23 bis 28 Grad Celsius.