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    Ranomafana Nationalpark – Das Reich der heißen Wasser und grünen Berge


    Einführung

    Im hügeligen Südosten Madagaskars, liegt ein Nationalpark, der tropische Wildnis, lebendige Flüsse und geheimnisvolle Nebelwälder zu einer fast magischen Landschaft vereint. Zwischen den dichten Baumkronen huschen Lemuren, Wasserfälle stürzen über moosbedeckte Felsen, und der Duft feuchter Erde hängt wie ein sanfter Schleier in der Luft. Ranomafana bedeutet „heißes Wasser“ – und vom lebensspendenden, landschaftsprägenden Nass gibt es hier wahrlich enorm viel. Konkret bezieht sich der Name auf die zahlreichen heißen Quellen der Region.

    Für welche Tiere ist der Park bekannt?

    Berühmt wurde der Ranomafana Nationalpark durch eine Entdeckung, die die Fachwelt aufhorchen ließ: 1986 stieß der deutsche Biologe Bernhard Meier auf eine bis dahin unbekannte Primatenart – den Goldenen Bambuslemur. Mit seinem weichen, goldbraunen Fell und seinen sanften Augen ist er zum Symbol des Parks geworden. Neben ihm leben hier der Große Bambuslemur, der noch seltener zu sehen ist, sowie insgesamt elf weitere Lemurenarten.

    Wer genau hinsieht, entdeckt auch Chamäleons, die in den leuchtenden Grüntönen des Regenwaldes nahezu unsichtbar werden, oder farbenprächtige Frösche, die sich zwischen den feuchten Blättern verbergen. Die Vogelwelt ist ebenso reich: 115 Arten, darunter der Madagaskar-Kuckuck, der Smaragdspint oder der langschwänzige Madagaskar-Paradiesschnäpper. Reptilien wie Geckos und Schlangen, unzählige Schmetterlinge und sogar sieben Arten kleiner Raubtiere – darunter die wendige Fanaloka – bevölkern den Park. Selbst nachts, wenn der Wald zur Ruhe kommt, erfüllen Fledermäuse die Dunkelheit mit ihrem lautlosen Flug.

    Goldener Bambuslemur – selten und wunderschön im Regenwald

    Malagasy-Bülbül – exotischer Singvogel, einzigartig auf Madagaskar

    Welche Landschaft prägt den Park?

    Ranomafana ist ein Wasserreich. 25 Flussläufe durchziehen den Park, allen voran der Namorona-Fluss, dessen klares Nass sich zwischen glatt geschliffenen Felsen hindurchschlängelt. Sumpfgebiete bieten Lebensraum für zahllose kleine Flusstiere, während steile Berghänge den Wandernden immer wieder atemberaubende Ausblicke auf den grünen Teppich des Regenwaldes ermöglichen.

    Das Herz des Parks besteht aus dichtem, immergrünem Bergregenwald, in dem Primärwald-Pflanzen wie Hundsgiftgewächse, Orchideen, Nestfarne und tropische Harthölzer gedeihen. Zwischen den Baumriesen wachsen Bambushaine – nicht nur die Heimat der Bambuslemuren, sondern auch ein markanter Bestandteil der Landschaft. In tieferen Lagen öffnet sich der Wald zu feuchten Ebenen, in denen sich das Wasser in sanften Lichtreflexen spiegelt.

    Besondere Farbtupfer setzen die exotischen Blumen, die in kräftigen Rot-, Gelb- und Violetttönen leuchten. In der warmen, feuchten Luft wirken sie fast wie gemalt. Der Nebel, der oft in den Morgenstunden über den Baumkronen hängt, bedeckt eine Natur, die gleichzeitig wild und sanft ist.

    Der Ranomafana Nationalpark ist ein Ort für Entdecker – ob auf kurzen Spaziergängen oder mehrtägigen Wanderungen. Seine Pfade führen zu Wasserfällen, durch Nebelwald und entlang von Flussläufen, immer mit der Möglichkeit, einer neuen Tierart zu begegnen. Der Varibolo Trail öffnet zum Beispiel den Blick auf den Namorona-Fluss, der Soarano Trail entführt für mehrere Tage tief ins Herz des Parks, und der Vohiparara Trail ist ein Paradies für Vogelbeobachter.

    Beste Besuchszeit

    Grundsätzlich ist der Ranomafana Nationalpark das ganze Jahr über zugänglich. Wer allerdings weniger Regen bevorzugt, sollte die Monate August bis Oktober ins Auge fassen, wenn die Niederschläge am geringsten sind.

    Bergfluss im Tropenwald – unberührte Naturkulisse

    Betsileo-Gedenksteine – kulturelles Erbe mitten im Park



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